Beat Suter

Nach gründlicher autodidaktischer Ausbildung arbeitet Beat Suter seit ca. 2004 nebenberuflich als freischaffender Fotograf und ist Mitglied der schweizerischen Berufsorganisationen «vereinigung fotografischer gestalterInnen (vfg)» und «Schweizer Pressephotographen Verband (SPV)». Er verwendet professionelle Mittelformat- und Kleinbildkameras digital und analog. Seine fotografischen Schwerpunkte sind Architektur, Kunst, Berufsalltag, Stilleben/Objektfotografie, Landschaft, Fotografie-Geschichte und fotografische Experimente.

beatsuter.ch

Ausstellungen

2006: «BERN GOES EAST», ZÜRICH | 2007: DHSB, BERN | 2007: «ROT», WOHLEN | 2011: «ZIMMER MIT AUSSICHT», KORNHAUSFORUM, BERN | 2011: TEILNAHME VFG BILDERSCHACHTEL | 2012: PHOTO12, ZÜRICH | 2013: «NUR EINE HÜLLE», KORNHAUSFORUM BERN | 2013: MOBILE_ART EUROPE, MUSEUM FÜR KOMMUNIKATION, BERLIN | 2014: CUTLOG, NEW YORK| MAI, JULI UND AUGUST 2014: JEWEILS PHOTOBASTEI, ZÜRICH | 2015: «STADTTRAUM - TRAUMSTADT»; DIE SIEGERBILDER, KARLSRUHE | 2015: BUCHPROJEKT «NICHTS-IST-NICHTS» | 2016: BUCHPROJEKT «REISEN MIT GENUSS» | 2016: «BILDER ZU JANDL GEDICHTEN», BERNER GENERATIONENHAUS, BERN 2014: BUCHCOVER ZU «ENDSTATION BERN» VON NICOLE BACHMANN (ISBN 978-3-95451-388-8) 

Projektbeschrieb

Beat Suter interessiert sich seit langem für das Thema «Kunst am Bau» insbesondere in der Form der Aussicht vom Bau und deren Veränderung über die Zeit. Die grossen Fenster des Kornbodens im Schloss Holligen waren geradezu einladend für diese Thematik.
Durch die transparent gestaltete Präsentation des linken Fensters wird die Zeit sichtbar, indem das echte Fenster je nach Aussenlicht mehr oder weniger durchscheinen kann und so einen Verdoppelungseffekt verursacht.
Das zusätzliche Abbild eines Fensters in der Mitte wurde durch ein Werk von René Magritte, «La Lunette d‘approche» (1963)*, inspiriert, bei welchem durch den geöffneten Fensterflügel anstatt der Aussicht nur Schwärze zu sehen ist. Im Gegensatz zu Magritte möchte Suter jedoch auch hier die Zeit mit ins Bild bringen und hat deshalb den offenen Fensterteil mit einer nächtlichen Aussicht anstatt mit Schwärze gefüllt.

* vgl. «LE MUSÉE MAGRITTE, BRUXELLES» ISBN: 978-94-9181-922-3- D/2014/6328/19, S.123; s.u.